Prometheus und die heilige Erde
Der »Klimawandel« ist in aller Munde. Wem die Lehren der Vergangenheit noch nicht genügt haben, der wird die Einsicht nicht mehr beiseite schieben können: Wir Menschen haben eine Verantwortung für die Erde. Wir beeinflussen durch unser Leben das ihre und sie wirkt wieder auf unser Leben zurück. Mensch und Erde, Kultur und Natur sind nicht voneinander getrennt – sie bilden eine Einheit. Was in den vergangenen Jahrhunderten verdrängt wurde: das Wissen von dieser Einheit, es kommt zu uns zurück. Es gehörte zum gemeinsamen Besitz aller Völker, ehe der prometheische Mensch der Neuzeit es für veraltet erklärte.
Mit seiner Verankerung in der Erde hat Prometheus, der Selbstermächtiger, auch die spirituelle Weisheit von der Natur aus seinem Herzen gerissen. Von ihm kann keine Rettung kommen. Denn Prometheus sucht und findet nur prometheische Lösungen. Aber die Weisheit lebte fort, jenseits der technologischen Bahnen, auf denen die moderne Zivilisation ihrer Selbstzerstörung entgegenrast, wie ein Schnellzug, dessen Bremsen versagen.
In diesem Buch soll von einer Weisheit erzählt werden, die nicht prometheisch, sondern im besten Sinn epimetheisch ist. Von einer Weisheit, die aus einem tiefen Sinnen über die Natur hervorgegangen ist und bis heute hervorgeht. Noch immer ist sie bei naturreligiösen Völkern vorhanden. Solche Völker, manchmal nur kleine Gruppen von Menschen, betrachten bis zum heutigen Tag die Erde als heilig.
Mit seiner Verankerung in der Erde hat Prometheus, der Selbstermächtiger, auch die spirituelle Weisheit von der Natur aus seinem Herzen gerissen. Von ihm kann keine Rettung kommen. Denn Prometheus sucht und findet nur prometheische Lösungen. Aber die Weisheit lebte fort, jenseits der technologischen Bahnen, auf denen die moderne Zivilisation ihrer Selbstzerstörung entgegenrast, wie ein Schnellzug, dessen Bremsen versagen.
In diesem Buch soll von einer Weisheit erzählt werden, die nicht prometheisch, sondern im besten Sinn epimetheisch ist. Von einer Weisheit, die aus einem tiefen Sinnen über die Natur hervorgegangen ist und bis heute hervorgeht. Noch immer ist sie bei naturreligiösen Völkern vorhanden. Solche Völker, manchmal nur kleine Gruppen von Menschen, betrachten bis zum heutigen Tag die Erde als heilig.
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